Liebe Freunde und Interessierte,                   08. April 2018

gut sieben Wochen nach dem tödlichen Unfall der Familie Christian, Karen und Vivien (12) Harmsen, auf der A5 am

12. Februar 2018, bei dem nur Tochter Helena (15) schwer verletzt überlebte, konnte am vergangenen Freitag (06.04.2018) die Beerdigung im Beisein von Helena stattfinden.

Da das Ehepaar Harmsen vor längeren Zeit schon eine Feuerbestattung verfügt hatte, konnte von Behördenseite die Beerdigung etwas länger herausgezögert werden.

 

Ruth Harmsen, die Schwester, Schwägerin und Tante der Verstorbenen, schreibt, dass es ‚nach einer langen Reise bis zu diesem Tag der Beisetzung, ein äußerst friedvoller Abschied‘ gewesen sei. 

 

Helena wurde am vergangenen Donnerstag (05.04.18) in einer Pflegefamilie aufgenommen, die den Harmsens gut bekannt war und die auch Kinder im gleichen Alter haben. Alle Parteien sind damit glücklich, wenn man das an dieser Stelle so formulieren darf.

 

Sie  wurde etwa Mitte März von Ludwigshafen in die Heimat nach Köln verlegt, kann bereits im Rollstuhl sitzen und die Geh-Übungen machen Fortschritte. Man spürt, so schreibt Sascha, dass sie jeden Tag ein wenig mehr Freiheit und Eigenständigkeit zurück gewinnt.

 

Im Moment sind die Prognosen für ihr rechtes Bein nicht so positiv, weil dort ein Nerv stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. Es könnte einige Monate dauern, bis auch dieser wieder hergestellt ist. Helena ist äußerst motiviert, den Schulstoff ihrer Klassenkameraden aufzuholen. Sie sehen, es geht voran. Die Bewältigung des Verlustes ihrer Eltern und ihrer Schwester sei hier noch nicht erwähnt.

 

Ich möchte Ihnen allen sehr danken, für die vielen, vielen Nachrichten, die wir von Ihnen erhalten haben. Auch einer der "Ersthelfer" vor Ort, hat sich bei uns gemeldet, um eine Spendenaktion zu organisieren.

An Zuwendungen im Sonderfond: „Helena 15“ haben wir derzeit 7.500 Euro erhalten (Stand 01.04.2018), auch dafür ganz herzlichen Dank. In Absprache mit Familie Harmsen sowie mit Helena und der neuen Pflegefamilie, sind wir mit unserem "Sozialwerk" bemüht, dieses Geld direkt für Hilfestellungen in Gesundheit, Ausbildung und Lebensorganisation zur Verfügung zu stellen. Unser Ziel ist die Endmarke 15.000 Euro.

 

Das Konto ist Ihnen bekannt, wir würden uns freuen, wenn Sie uns weiter unterstützen könnten.

Der erste Betrag konnte schon ausgeschüttet werden.

Wir sind seit 2007 als gemeinnütziges Spendenwerk anerkannt, daher erhalten Sie selbstverständlich zu Beginn des neuen Geschäftsjahres eine entsprechende Zuwendungsbestätigung. 

 

Hoffnungsträger e.V. / Sonderkonto „HELENA 15“

BIC: GENODE51WW1 - IBAN: DE85573918000019469344

(DE85 5739 1800 0019 4693 44)

 

Bei Rückfragen schreiben Sie mich doch bitte über die Kontaktseite unserer Homepage an.

 

Herzlichen Dank,

 

Waldemar Grab

1. Vorsitzender

Hoffnungsträger e.V.

Missions- u. Sozialwerk

Adr. bekannt (s. Impressum)