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Die ICH-BIN-WORTE Jesu (3): DIE TÜR

„Ich bin die Tür ...

... wenn jemand durch mich hineingeht,

wird er selig werden …“    Johannes 10,7

 

 Wenn Jesus von außen an die Herzenstür klopft, geht die Tür nur auf, wenn wir selbst die Klinke herunter drücken. Und was, wenn wir an "seine Tür" klopfen? 

 © HTR-Lizenz_AdobeStock_216851424

Den grün gesetzten Text konnten Sie im Montagsbrief Nr. 848 lesen.

 

Wenn Jesus auf die Voraussetzung zu sprechen kam, die Seligkeit zu erreichen, war oft das Beispiel der verschlossenen Tür als Bild in seiner Erzählung vorhanden. Im Gesamtduktus erkennt man ein Schema, dass sich durch die ganze Bibel zieht: Der Mensch muss aktiv werden. Er muss etwas tun, es liegt an ihm, wie es weitergeht:

 

              „… klopft an, so wird euch aufgetan … wer da bittet, der empfängt … wer da sucht, der findet … (und noch einmal wiederholt Jesus es:) "… wer da anklopft, dem wird aufgetan.“  Matthäus 7,7

 

Anklopfen, bitten, suchen - und wieder anklopfen. Dies geht nur aus einem einzigen Satz des HERRN hervor! Der Mensch muss in Aktion treten! Selbst wenn Jesus vor der Tür steht und anklopft geschieht erst etwas, wenn wir öffnen:

 

           Offenbarung 3,20: „Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür aufmacht, zu dem werde ich hineingehen.“

 

Dies müssen wir wissen, wenn wir für Menschen beten. Es liegt nicht an Jesus, wenn nichts geschieht!

 

Wenn Jesus bei den Menschen anklopft (z.B. beim persönlichen Zeugnis anderer, bei Evangelisationen, Gottesdiensten etc.), müssen diese Menschen sich bewegen und die Tür aufmachen: „Ja, HERR, komm herein … es ist nicht aufgeräumt, aber ich freue mich, dass du da bist …!“

 

Und wenn Menschen von sich aus bei Jesus Christus „anklopfen“, wird die Tür im selben Augenblick geöffnet, wie wir in Mt. 7,7 und Jh. 10,7 gelesen haben. Und auch hier: Wir müssen 'hineingehen'.

 

Es gibt keine andere Tür im Evangelium. So mancher versucht, sich die Sprache der Christen anzueignen, ihre Liturgien und Abläufe zu eigen zu machen und niemand merkt, dass sie woanders "eingestiegen" sind, um in der „wohligen Atmosphäre der freundlichen Christen“ dabei zu sein.

 

           Jesus sagt: „ … wer nicht zur Tür hineingeht … sondern anderswo einsteigt, der ist ein Dieb und Räuber.“ Joh 10,1

 

Übrigens: Auch wer in der Verkündigung steht, hat sich mit dem Wissen um die Türen, die Gott öffnet und auch wieder schließt, immer wieder auseinander zu setzen. Keine Evangelisation ist gleich. Möglicherweise gibt es gleiche Themenüberschriften, aber immer wieder unterschiedliche Schwerpunkte.

        Paulus erkennt: „Denn mir ist eine Tür aufgetan zu reichem Wirken, doch auch viele Widersacher sind da.“ 
1. Korinther 16,9

 Wo Gott hier auf der Erde Türen weit öffnet, schlüpft der Fürst dieser Welt, Satan, sofort mit rein. Doch nur wer in Christus bleibt, der bleibt in ihm und kann die Dienste gut und ohne Gefahr verrichten.

 

Eines ist sicher, wenn Gott Türen öffnet, kann niemand sie schließen, auch Satan nicht. Aber auch: Wenn Gott Türen wieder schließt, kann niemand sie öffnen.

 

           Offenbarung 3,8: „ … ICH habe vor dir eine Tür aufgetan und niemand kann sie zuschließen …“

 

Auch am Ende, wenn wir die letzte Tür zur Ewigkeit vor uns haben, wird sie sich öffnen und wir werden endlich schauen, was wir hier auf der Erde bereits in seinem Wort schon gesehen haben:

 

          Offenbarung 4,1: „Und siehe … eine Tür war aufgetan im Himmel … und ich wurde vom Geist ergriffen …“      wg

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