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Impressionen aus den "Vertikalen Weiten" in Schkölen/Thüringen

Die sechstägige Evangelisation im thüringischen Schkölen ging am 11. April zu Ende. Alle Abende standen unter dem Gesamtthema "Vertikale Weiten" zu dem ich dann mit Unterthemen meine Lieder sang und ca. 50 Minuten referierte.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Ev. Kirchengemeinde waren alle Abende so einmütig und mit Elan bei der Sache, dass ich es mir hätte kaum besser vorstellen können.

Am 01. April übernahm die neue Pfarrerin Constanze Lenski ihr Amt in Schkölen und war, trotz Umzugskisten-Stress nahezu jeden Abend zugegen. Wunderbar! Mit vielen persönlichen Gesprächen und so manchen wunderbaren Highlights im Gedächtnis fuhr ich am Freitag weiter nach Gießen.

Jedoch nicht, bevor Gott uns allen die Freude über die Christus-Entscheidung eines Mannes machte, für den so viele schon so lange beteten. Und wie groß die Freude dazu im Himmel war, das wissen wir aus dem Gleichnis Jesu vom verlorenen Geldstück, wo er am Ende sagt: "Genauso herrscht Freude bei den Engeln Gottes, wenn auch nur ein einziger Sünder bereut und auf seinem Weg umkehrt", Lukas 15,10. Aktuell schrieb er noch einmal, wie glücklich er sei, jetzt mit Jesus zu gehen! An fast allen Abenden dabei waren auch die langjährigen Freunde Pfarrer Jörg Bachmann mit seiner Frau Tamara, die die Veranstaltung eingeleitet hatten. Bachmanns sind nun im Altenburger Land tätig.

Die von den Lesern meines Montagsbriefes gespendeten NeÜ-Bibeln wurden von der Religionslehrerin des Friedrich-Schiller-Gymnasiums in EisenbergFrau Susanne Jeck, mit großer Freude entgegen genommen. Sie schrieb mir am nächsten Tag in einer E-Mail: "Vielen Dank noch einmal für die Bibelspende! Meine Religionsschüler der Klasse 5 haben mir gestern früh sehr begeistert geholfen, die neuen Bibeln mit einem Schulstempel zu versehen und in unseren Materialschrank einzusortieren." Die NeÜ-Klassensätze kamen von der Bibelhilfe e.V., deren Mitglied ich bin und dessen Kosten wir zurückgeführt haben. wg

Die allabendlichen Gäste hatten einen guten Blick auf das mit viel Liebe hergerichtete Bühnenbild, das von Kathrin Voigt und einigen Helferinnen aufgebaut wurde. Das Konzert, der Gottesdienst, sowie alle Vortragsabende waren allesamt sehr gut besucht, darunter auch der Bürgermeister der Stadt Schkölen, Dr. Matthias Darnstädt.

Kathrin Voigt ist Töpferin und mit ihrem Mann Wolfram selbständiger Bestandteil des superallegorisch großen Bio-Hofes in Willschütz/Schkölen. Es hat viel Freude gemacht, die Vielseitigkeit des Hofes mit schwarzen Halbschuhen zu entdecken ... und es roch heimatlich nach Erde, Gemüse, Ton und in der Hofbäckerei selbstgebackenem Nussbrot.

Spontan-Einlage von Wolfram Kaiser, der seine Blues-Harps (Mundharmonikas) dabei hatte. Die Melodie von "Welch ein Freund ist unser Jesus" war natürlich hierfür bestens prädestiniert. Das Publikum war begeistert!

Die technische Betreuung der Abende erfolgte durch Andreas Feustel (s. Foto), der mich bereits vor einem Jahr exzellent "abmischte". Andreas Feustel ist Therapeut in der "Holzmühle Kämmeritz, Christliche Suchthilfe e.V.", das Foto entstand im Andachtsraum der ehem. Mühle, die ich mit großem Interesse besichtigt habe. Arnold Paduch kümmerte sich mit dem HTR-Scudo um den An- und Abtransport meines Equipments aus Hartenfels, während ich am Ende der Tage schon weiter nach Gießen unterwegs war. 

Auf dem Nachbargrundstück betreibt Andreas einen Abenteuerplatz für Jugendliche (oder jung gebliebene Erwachsene). Der Name ist Programm: www.seil-stark-abenteuer.de. (Achtung, diese Seite kann wegen eines abgelaufenen Zertifikates eine Fehlermeldung zeigen, die Seite war jedoch bei meinen weitergehenden Versuchen in Ordnung).

Gruppenfoto: Meik Franke (Mitte), Mitverantwortlicher des neuen Mehrgenerationen-Hofes Burtschütz, wo bis zu 70 Personen ihr Zuhause finden. Verheiratet mit Konny, emsige Vorsitzende des Kirchengemeinderates in Schkölen.

Rechts im Bild: Thorsten Korell, Gesamtverantwortlicher der Abende und im richtigen Beruf Pädagoge und stellv. Geschäftsführer der oben erwähnten "Holzmühle".

Nicht im Bild: Uwe Junghans, Mitglied des Kirchspielrates Osterfeld und mit Franke und Korell Ansprechpartner für den Hauskreis "Bibelhilfe. Und alle, die nicht genannt sind, insbesondere die Ehefrauen, die sich ums Catering, die Deko, den Büchertisch - um einfach alles kümmerten, ein ganz, ganz herzliches Dankeschön!