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Wie aus dem "Heiligen Geist" ein "eiliger Geist" wurde ...

                                                                                                                                                                                                     HTR-Lizenz_AdobeStock_126579504

 

Am letzten Mittwoch kam ich in der Abschlusspredigt einer 4-tägigen Konferenz auf die

Hilfe des Heiligen Geistes zu sprechen und "verschluckte" dabei das "H", so dass es am Ende

der "Eilige Geist" war, den ich in der Predigt bemühte und auf den ich auch in Wirklichkeit allzu oft hoffe.
Versprecher hin oder her, in meinen Vorstellungen geht mir, je älter ich werde, tatsächlich manches

zu langsam und wenn ich meinen HERRN um offene Türen oder finanzielle Mittel bitte,

schaue ich nicht selten anschließend in die Mails oder aufs Vereinskonto, um zu schauen,

ob sich schon was getan hat.
Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich weiß sehr wohl, wie sehr Gott alles sieht, alles weiß

und in seinen Händen hält. IHM befehle ich Wege und Werke täglich an.

Und ich weiß auch, dass Seine Zeitrechnung mit meinen Plänen die richtige ist.

Wie lange lief Moses mit dem Volk durch die Wüste?

Wie lange baute Noah an seiner Arche?
Wie lange dauerte es, bis Nehemia die Stadtmauer Jerusalems fertig hatte?
Wie lange war die Zeitspanne vom letzten Propheten Maleachi bis zur Ankündigung des Erzengels bei der Maria und wie lange musste sie mit Josef und dem Säugling Jesus im Ausland warten, bis sie wieder nach Hause gehen konnten?

Ihnen fallen bestimmt noch viele andere, biblische Beispiele ein, wo "alles seine Zeit" brauchte.

Nein, der "Eilige Geist" ist nicht der himmlische. Machen wir schnell wieder den "Heiligen Geist" daraus.

 

Sagte ich "schnell"? Ich meinte "besonnen"!   wgrab

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