· 

Die Vogelhaus-Inspirationen unserer Leser!

© Foto: Sr. Eva-Maria Mönning, Berlin; 2019

Schwester Eva-Mönning aus Berlin hatte uns dieses Foto übersandt und so rief ich die "Montagsbrief-Leser" dazu auf, ihre Gedanken dazu zu veröffentlichen, einen Impuls sozusagen. Wir sind Ihnen sehr dankbar für Ihre Zusendungen, die wir untenstehend in den Kommentarfeldern veröffentlichen (Sie hatten uns die Genehmigung dafür erteilt). Gerne können Sie auch noch nachträglich einen Artikel einpflegen!.

Kommentar schreiben

Kommentare: 13
  • #1

    Bernhard BOLANZ (Freitag, 25 Januar 2019 15:23)

    Bernhard Bolanz, Chef des gleichnamigen Verlages ließ sich von der Muse inspirieren. Sehr gelungen, wie ich finde:

    >> IN KALTER ZEIT…
    Lass Dich nicht erschrecken, in dieser kalten Zeit, -
    wer schläft, den woll´n wir wecken, in seiner Schläfrigkeit.
    Und wenn wir schon am Zittern, bei all dem Weltenleid,
    es darf uns nicht verbittern, denn Glaube, Hoffnung, Liebe, bleibt.
    Vertraut dem treuen Einen, der allen Weltlauf lenkt,
    er sorgt sich für die seinen, auch wenn es keiner denkt.
    Drum sing dein Lied mit Freude, für den, der alles gibt und kann,
    und pfeif mit vollem Leibe, auf unnütz Weltenkram. <<

    Bernhard Bolanz, Friedrichshafen



  • #2

    Gabi Domokos (Freitag, 25 Januar 2019 15:33)

    Auch Frau Gabi Domokos aus München hat uns mit einem "Impuls" erfreut!

    >> Behüte mich Gott, denn bei dir suche ich Zuflucht. Psalm 16, 1
    Unsere zwei Enkel, 4 und 7 Jahre alt, sind für uns Großeltern eine ziemliche Herausforderung beim Fangen spielen. Sie sind flink wie die Wiesel, aber manchmal fangen wir sie doch. Da gibt es dann Proteste. Um allen eine Möglichkeit zum Verschnaufen zu bieten, haben wir eine Stelle, als „Zuflucht“ gekennzeichnet. Nachdem wir den Kindern erklärten, dass sie dort geschützt sind und kein Abschlag erfolgen darf, sind sie mit noch größerer Begeisterung dabei. Laut rufen sie „Zuflucht“, wenn sie sich dort dem Zugriff von Oma und Opa entziehen können und strahlen, was das Zeug hält.
    Beim nächsten Fangenspiel mit den Eltern, sind diese sehr erstaunt, plötzlich den lauten Ausruf der Buben zu hören: „Zuflucht !“ Auf ihre Nachfrage erklären die beiden dann ganz selbstverständlich: „Hier sind wir geschützt! Hier darf uns niemand fangen! Hier ist unsere Zuflucht!“

    Bei Gott dürfen wir in allen Lebenslagen unsere Zuflucht suchen und zu Gott beten, wie es der Psalmbeter in Psalm 16, Vers 1 tut. Bei Gott dürfen wir uns sorglos fühlen, seine Fürsorge genießen. Alles, was wir brauchen, ist für uns vorbereitet. Unbesorgt und unbekümmert dürfen wir in Anspruch nehmen, was Gott für uns bereithält.
    Ein Beispiel für solch ein unbekümmertes Inanspruchnehmen dessen, was vorbereitet wurde, ist diese wunderbar gelungene Aufnahme mit dem Vögelchen im Futterhaus. Unbeirrt von der großen Schneelast auf dem Dach des Futterhauses kam es hereingeflogen. Hier ist ein Ort der Sicherheit und Geborgenheit, ein Ort, um den Hunger zu stillen und wieder Kraft zu tanken, ungeachtet der Last auf dem Dach. Die Last wird von der Zuflucht getragen. <<
    G. Domokos, München

  • #3

    Margret Trojer (Freitag, 25 Januar 2019 15:41)

    Mit dem nachfolgenden Beitrag hat uns Margret Trojer aus Oberulm gleich doppelt erfreut. Erstens, weil sie vor einiger Zeit, passend zu unserem Foto-Aufruf, diesen Impuls geschrieben hatte und zweitens, weil man diesen Impuls auch aktuell in ihrem "Reliphon" hören kann, ein Glaubenskurs für die "Stufen des Lebens". Am Ende ihres Beitrages der Link für Interessierte.

    >> Überwacht oder getragen?
    Es gibt Fahrzeuge, die sind mit so wertvollem Gut beladen, dass sie unter Satellitenbewachung fahren müssen. Auch wenn wir unser Navi im Auto in Betrieb nehmen, ist das zwar sehr angenehm und auch ziemlich sicher, dass wir unser Ziel erreichen, andererseits denke ich immer, von wem werde ich da beobachtet? Wer weiss da ganz genau, wo ich jetzt grad bin? Es ist erschreckend zu wissen, ich bin auf Schritt unter Beobachtung, zumindest wenn ich mein Handy eingeschaltet in der Tasche habe.
    Das ist die menschliche und weltliche starre Überwachung, auch sie hat ihre Grenzen, mehr geht da nicht. Wir Christen wissen, dass wir unter einer viel größeren, sehr sicheren Überwachung stehen; denn unser Gott ist größer und ist bestimmt noch weit höher als diese Satelliten; die so wichtig sind. Auch sie unterliegen IHM. In Psalm 33 Verse 13 und 14, sagt uns der Psalmbeter: Der Herr schaut vom Himmel herab, er sieht alle Menschen. Von seinem Thron aus, blickt er herab, er schaut aus nach allen, die auf der Erde wohnen. Damit wissen wir, dass unser Leben zuverlässig überwacht ist von dem, der uns jederzeit sieht, hört und versteht. Jeder Einzelne, Sie und ich, sind von Jesus beachtet, beschützt und bewacht. Wir dürfen uns absolut getragen wissen in jeder
    Situation durch seine unendliche Geduld, Liebe und Übersicht. Das ist eine tragende Grundlage für unser Leben, weil ER alles weiß, brauchen wir ihm nichts vorzumachen. Wir dürfen vor ihm sein, wie wir sind, ohne fromme Fassade, ohne Heimlichtuerei. Vor IHM kann man keine Geheimnisse haben; denn ER weiß und sieht alles, was seine Kinder tun. Er sieht unsere Versuche, gut und aufrichtig zu sein und auch unsere Fehler sind ihm bekannt. Er wendet sich dennoch nicht ab und wartet geduldig bis wir zu ihm kommen. Das macht Gott nicht zu einem kleinlichen Aufpasser, sondern zu einem wertvollen Begleiter für uns. Mit diesem Wissen haben wir Gelassenheit und werden unsere Wege bewusster wählen. Manchmal höre ich in mich hinein und weiß oder spüre was jetzt dran ist, fühle mich geführt und geleitet, überhaupt wenn sichs bestätigt, dass es so richtig war, vielleicht auch gegen alle Logik. Ein weiterer Psalmvers gibt da Tragkraft: Ich gehe oder liege, so bist du um mich und siehst alle meine Wege. Damit grüße ich Sie und Euch in diese Woche hinein. Ihre M.T. <<

    Margret Trojer, Obersulm
    https://www.stufendeslebens.de/reliphon/

  • #4

    Friedbert u. Rita Benkel (Freitag, 25 Januar 2019 15:51)

    Und unsere Donaukreuzfahrt-Mitfahrer Rita und Friedbert Henkel aus Dormagen schrieben folgendes Gedicht:

    >> WER UNTER DEM SCHIRM DES HÖCHSTEN SITZT ...
    Kalt ist die Welt , die uns umgibt , und das nicht nur im Winter ;
    wär‘ da nicht einer, der uns liebt,und schaut, trotz Schein , dahinter….
    Er schaut ins Herz und in den Sinn der Menschen , die Heut‘ leben ,
    Er fühlt mit uns, Er guckt recht hin, so ist sein Wesen eben ….
    GOTT hört uns zu, und nimmt sich Zeit, rundum, an jedem Tag,
    bei Sonnenschein, und wenn es schneit, weil er uns Menschen mag .

    Nein, mögen ist noch nicht genug, Er liebt uns väterlich,
    beschenkt uns täglich, Zug um Zug, lässt niemals uns im Stich .
    Auch wenn wir manchmal Gegenwind und Lebenssturm erfahren,
    wir dennoch Gottes Kinder sind in allen Lebensjahren .

    Ob jung, ob alt, ob arm, ob reich, zu Ihm darf jeder kommen;
    vor unserm Gott sind alle gleich, und herzlich angenommen,
    wenn wir uns Ihm nur anvertrau’n und JA zu Christus sagen,
    werden wir einst den Schöpfer schau‘n, der uns schon hier getragen .

    Gott kümmert sich um Mensch und Tier, das Foto hilft verstehen …
    Trotz Schnee und Kälte sieht man hier: es kann dem gut ergehen,
    der Hilfe sucht und Hilfe find', wie diese kleine Meise.
    So schützt Gott, Vater, auch sein Kind, brauchst Du noch mehr Beweise?
    Unter den Schirm des HERRN der HERRN sei herzlich eingeladen !
    Gott macht Dir Platz, ER tut das gern, Dir wird’s bestimmt nicht schaden. <<

    Friedbert Benkel, Dormagen

  • #5

    Helga Huber (Freitag, 25 Januar 2019 15:54)

    Helga Huber aus Moos schreibt:

    >> Danke für dieses wunderschöne Bild! Was mir dazu einfällt ist:
    "Sie sähen nicht, sie ernten nicht, und der Himmlische Vater ernährt sie doch." -
    Dieses Bild will mir sagen, dass ich mich auch in der großen Kälte meines Lebens
    auf meinen Himmlischen Vater verlassen kann.
    Er sorgt für mich. Das gibt große Ruhe, Frieden und Freude. <<

    Helga Huber, Moos

  • #6

    Angela Scharnowski (Freitag, 25 Januar 2019 16:01)

    Auch Angela Scharnowski aus Schorndorf ließ sich inspirieren und schrieb uns folgenden Beitrag, begleitet mit einigen Sperling-Fotos, die man hier in der Kommentarfunktion nicht veröffentlichen kann. Doch lesen Sie selbst, was es mit diesen "frechen" Spatzen auf sich hat. Oder sind sie letztendlich gar nicht so frech sondern leben nur den "Charakter", den Gott ihnen gegeben hat? Doch lesen Sie selbst ...

    >> Zu diesem wunderschönen Bild kam mir der Vers aus Psalm 145,15, in den Sinn: „Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zu seiner Zeit.“
    Und dann kam ich gedanklich von den „netten“ Meisen, zu den „frechen“ Spatzen, wie manche Leute meinen. Bei uns gibt es immer wieder viele Spatzen oder Sperlinge im Garten. Sie sind flink und meistens in einer Gruppe von mehreren Vögeln. Sie verstecken sich gerne in unserer Ligusterhecke. Wenn sie im Winter weniger Blätter hat, sieht man die Vögel in der Hecke „spazieren gehen“. Oder sie strecken neugierig ihre Köpfe heraus, um zu sehen, ob sie in Sicherheit vor Feinden sind.
    Sobald sich der Vorhang am Fenster bewegt, sind sie im Nu weg geflogen. Ich finde es nett, dem Treiben zu zusehen. Die Sperlinge sind meine Freunde, trotz, dass sie im letzten Jahr, alle Knospen an unseren drei kleinen Spalier-Apfelbäumchen weggepickt hatten.
    Ich stelle mir vor, dass Gott sie mit Freude geschaffen hat, denn in der Bibel kommen sie immer wieder mit Namen vor, und sind von Bedeutung. So z.B. in Matthäus 10, 29: „Kauft man nicht zwei Sperlinge für einen Groschen? Dennoch fällt keiner von ihnen auf die Erde ohne euren Vater.“
    Für mich sind Vögel, speziell die Singvögel und die Sperlinge eine Freude. Freue mich darauf, wenn schon bald wieder das Frühjahr kommt, und man wieder draussen sitzen kann, um die Sonne, den Gesang der Vögel und die Natur zu geniessen. <<

    Angela Scharnowski, Schorndorf

  • #7

    Marliese Zorn (Samstag, 26 Januar 2019)

    Die Gedichte unserer langjährigen Freundin Marliese Zorn aus Mönchengladbach sind immer wieder mal Bestandteil meiner Montagsbriefe und ich freue mich ganz besonders, dass sie die Zeit hatte, eines zu dem Bild von Sr. Eva-Maria zu schreiben. Es heißt: "Sehet die Vögel ..."

    >> Es scheint, dass seinen Platz er gefunden inmitten von Schnee und Eis,
    keine Aussicht die Flügel zu heben, hat seinen Kopf er leicht geneigt.
    Der Himmel grau und schneeverhangen, die Äste dicht, mit Eis bespickt,
    die Last auf dem Dach, die spürt er nicht, doch an den Füßen die Kälte sticht.

    Noch scheint ihn kein Hunger zu quälen, ob den Vorrat er schon entdeckt?
    Bald wird er die Stunden zählen in diesem so kleinen Versteck!
    Doch er ist nur scheinbar verlassen und auf engsten Raum beschränkt -
    da ist einer, der mit sicheren Maßen alle seine Lebewesen lenkt.

    Im Wechsel der Jahreszeiten, auf dem Flug durch unendliche Weiten
    Die Sensoren auf Empfang eingestellt, er unbekümmert in der Luft sich hält.
    Und durch die Lüfte tönend schwingt was der kleine Vogel singt:
    Ob Tag, ob Nacht, ob Kälte und Eis, EINER ists, der alles weiß!

    Vertrauensvoll den Schöpfer ehren, ist´s das, was die Vögel lehren?
    Uns, die überreich beschenkt, Gottes Geist persönlich lenkt? <<

    Marliese Zorn, Mönchengladbach

  • #8

    Marliese Zorn (Samstag, 26 Januar 2019 23:42)

    Und während ich den Brief von Marliese Zorn fleißig abgetippt habe, er kam per Post, entdecke ich noch ein zweites Gedicht aus ihrer Feder. Ebenfalls zu unserem Vogelhaus-Foto von Sr. Eva. Ganz lieben Dank, liebe Marliese!

    >> SCHÜTZLING

    Schützling ist das treffende Wort für diesen Vogel an bewahrtem Ort,
    Von weißem Nass allseitig umgeben lernt er auf kleinstem Raum zu leben.
    Von Schnee und Kälte nicht direkt attackiert, ein farbig Federkleid ihn einhüllt und ziert.

    Um Nahrung hat er keine drängende Not, so lange das Futtersäckchen hängt im Lot,
    Still seinen Kopf auf die Seite er legt - scheint äußerlich sonst unbewegt.
    Solang die Flügel er nicht ausspannen kann, kommt es auf völliges Vertrauen für ihn an.

    Jene Haltung, die unser Schöpfer ersonnen, als er mit einem lebendigen Du begonnen,
    es war als sein treues Ebenbild gedacht von ihm allein fürsorglich überwacht.
    Abgeschirmt gegen Angst und Pein sollte es, IHN rühmend, fröhlich sein.

    Die Vögel, sie sollen den Menschen lehren, ohne Sorgen zu sein in ihrem Begehren.
    Vertrauend IHM, der mit Schutz und Gaben seine Geschöpfe zu behüten weiß und zu laben.
    Seht nur die Vögel an und studiert, wie wunderbar Flug und Gesang programmiert!<<

    Marliese Zorn, Mönchengladbach

  • #9

    Schwester Renate Thees (Samstag, 26 Januar 2019 23:46)

    Auch unsere seit vielen Jahren treue Schwester Renate Thees aus Königsfeld schrieb uns einen geistlichen Impuls:

    >> Beim ersten Blick auf dieses Bild findet man es doch schön: die herrliche weiße Pracht, die Bäume so schön verkleidet. Wie wunderbar hat Gott doch diese Welt geschaffen, und sich alles so wunderbar ausgedacht. Jede Schneeflocke ist anders,
    und wieviele davon gibt es! Und wir sind Seine Geschöpfe! Wie genial!

    1. Von Gott geschaffen
    Wenn man genau hinsieht, merkt man wie hilflos der kleine Vogel bei dieser Kälte, und bei dieser Schneelast ist.
    Deshalb mein 2.Punkt:

    2. Von Gott geschützt
    Wir können da an Ps.91,1 denken: „Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem HERRN: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe.“ Wie groß die Last auch
    ist, ER ist unser Schutz, in jeder Lage, allezeit, in allen Umständen. Lassen wir es uns neu sagen: „Du aber, vertraue auf den HERRN! Ja, ER ist deine Hilfe und dein Schild, der dich schützt.“ Ps.115,9

    3. Von Gott versorgt
    Der Vogel hat Futter! Unser Gott und Vater weiß was wir brauchen und versorgt nicht nur unseren Leib. ER sättigt auch unsere Seele! Wir dürfen satt werden an seiner Liebe! Und wenn wir das nicht mehr glauben, dann sagt uns Sein Wort: „Seid ihr denn nicht mehr wert als viele Sperlinge!“ Math.10,29-31

    4.Von Gott nicht vergessen
    Wir sind von Gott geliebt! Wie sollte ER uns da vergessen?! Aus Liebe will Gott mit uns Gemeinschaft haben; ER will uns für Sein Herz haben! Aus Liebe vergibt ER unsere Schuld! Und das kann ER, weil Jesus für uns starb! Jeder von uns ist IHM
    Seinen Christus wert! Gott sagt uns zu: „Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden!“ Jesaja 1,18
    Deshalb lasst uns Gott danken, JESUS zujubeln, und IHN fröhlich rühmen!

    Sr. Renate Thees, Königsfeld

  • #10

    Reiner Wörz (Samstag, 26 Januar 2019 23:53)

    Einen lustigen Kommentar schrieb mein Freund und Bruder Reiner Wörz, großartiger Referent im Bibelkonferenzzentrum der Langensteinbacher Höhe in Karlsbad:

    >> Lieber Waldemar, du schriebst:
    " ... mit diesem wunderschönen FOTO VON SCHWESTER EVA-MARIA MÖNNING grüße ich Sie herzlich ..."
    Ist Schwester Mönning denn ein Vögelchen? <<

    Dein Reiner Wörz, Langensteinbacher Höhe

    Zum Schießen, oder? WG

  • #11

    Walter Gfeller (Samstag, 26 Januar 2019 23:55)

    Und Walter Gfeller, mein lieber Freund und Beter aus der Schweiz, schreibt:

    >> Bei dieser Meise, die da im Schutz des Häuschens ihr Futter pickt, kommt mir in den Sinn, dass ich mich nicht sorgen soll, sondern vertrauen, weil der himmlische Vater nicht einen Sperling übersieht, der Tod umfällt. Gott ist aber auch meine Schutzburg wohin ich mich wenden kann. Sein Wort sind die Körner für meinen geistigen Hunger. Aber auch ER ist ein Schöpfer-Gott, der mich und dich so wollte wie wir eben auf dieser Erde sind und er vergisst keines seiner Geschöpfe. <<

    Herzliche Grüße von Walter Gfeller, Wiedlisbach, Schweiz

  • #12

    Heidi OTTO (Sonntag, 27 Januar 2019 00:03)

    Ganz, ganz anders als das 'Hornberger Schießen' ging der Aufruf nach Impulsen zum Vogelhäuschen-Foto aus! Dazu beigetragen hat auch Heidi OTTO aus Hornberg. Vielen Dank, dass Du Zeit gefunden hast, Heidi. Ich weiß das sehr zu schätzen!

    >> Zuerst einmal ein sehr schönes Bild, doch ich hatte dabei überhaupt nicht „andächtig“ oder an eine „Andacht“ gedacht, sondern an eine dicke Pelzmütze und an meine Servietten mit den beiden süßen Meisen drauf. Dann dachte ich, wie herrlich unberührt und noch gar nicht geschmolzen ist der Schnee an irgendeiner Ecke. Und dahinter das Filigran der winterlichen, schneebedeckten Zweige – einfach herrlich. Ich schaue dankbar auf so ein Bild und denke: „Gott hat uns eine herrliche Welt geschenkt“. <<

    Heidi Otto aus Hornberg

  • #13

    Walter Sohn (Mittwoch, 30 Januar 2019 15:18)

    Der Sänger und liebe Kollege Walter Sohn schreibt:

    Zwischen Himmel und Erde
    steht diese Meise auf ihren Beinchen, auf festem Grund, wohl behütet.
    Nährt sich. Ganz bei sich, ganz selbstvergessen.
    Vertrauend dem Gabengeber. Immer wieder.
    Welch ein symbolisches Bild…
    Was spielt sich alles ab in dieser „Zwischenzeit “, zu allen Zeiten, an allen Orten.
    Gutes, Böses, Großartiges, Kleinkariertes, Gewaltiges, Zärtliches…

    Aber auch dieses:
    „Zwischen Himmel und Erde hängst du dort
    Ganz allein und verlassen von Mensch und Gott
    Zwischen Himmel und Erde ausgestreckt,
    Dort am Kreuz…“ (Nach einem Lied des Ehepaares Frey.)

    Das ist passiert, damit wir so entlastet, so unbekümmert und frei wie der kleine Vogel unser Dasein genießen können,
    im Vertrauen auf den Gabengeber:
    „Gott gebe mir nur jeden Tag,
    So viel ich darf, zum Leben.
    Er gibt‘s dem Sperling auf dem Dach;
    Wie sollt er's mir nicht geben!“ (Nach Matthias Claudius)

    Walter Sohn, Ahrensfelde