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Die Sonne - ihr Anfang, ihre Aufgabe, ihr Ende ...

Gen. 1,16-18: Sonne, Mond u. Sterne werden geschaffen, um auf die Erde zu leuchten.

 „Und Gott machte zwei große Lichter. Das größere Licht sollte den Tag beherrschen und das kleinere die Nacht. Und er machte auch die Sterne. Gott befestigte sie am Himmel, um der Erde Licht zu geben. Am Tag und in der Nacht sollten sie herrschen und das Licht von der Dunkelheit trennen. Und Gott sah, dass es gut war.“ (BasisBibel)

 

Offb. 21,23: Die Sonne ist nicht mehr nötig.

„Und die neue, himmlische Stadt bedarf keiner Sonne mehr, noch des Mondes, dass sie ihr scheinen, denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet diese Stadt und die Leuchte derer, die darin wohnen, ist das Lamm Jesus Christus. (HTR-Übertragung)

 

2. Korinther 4,18b: Die Faustregel für alles, was wir kennen.

"Alles Sichtbare hat eine Endlichkeit, nur das Unsichtbare bleibt ewig." (HTR-Ü.)     

 

sowie:

„Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen“ 

(Matthäus 24,35; Markus 1,13; Lukas 21,33).

 

Kaum hat man sich an die Sonne gewöhnt, muss man schon wieder die Heizung anstellen. Zumindest, wenn man eine konstant leicht fröstelnde Gehilfin an seiner Seite hat.

Aber mal nachgedacht: Es ist schon ein Wunder, mit welcher konstanten Energie die Sonne ihre Wärme auf den Trabanten weitergibt. Immerhin ist sie ja auch in der Nacht auf der anderen Seite der Erde unterwegs, gönnt sich keine Ruhe, 24 Stunden am Tag seit Anbeginn.

Und wenn dunkle, regen- oder schneeverhangene Wolken über uns stehen, ist sie auch da.

Vielflieger sehen das, wenn sie die Wolkendecke der Stratosphäre durchstoßen haben.  

Foto: © HTR-Lizenz, bearbeitet, AdobeStock_15836093

Neben den oben zitierten Bibelversen über Anfang und Ende von Sonne, Mond und Sternen, lasse ich nachstehend „John Lennox“ zu Wort kommen, britischer Mathematik-Professor an der Oxford-Universität. Die Passage ist ntnommen dem Buch „36 Argumente für Gott“, 4. überarbeitete Auflage 2017; © 2016 by Christliche Literatur-Verbreitung e.V. Ravensberger Bleiche 6, 33649 Bielefeld, S.8ff; denen ich an dieser Stelle für ihre fortwährend segensreiche Verbreitung ihrer Schriften herzlich danke!

 

Ich bin sicher, es wird Sie fesseln:

>> „In den vergangenen Jahrzehnten entdeckte man, dass das Universum etliche Bedingungen genau erfüllen muss, damit Leben, wie wir es kennen, möglich ist. Bestimmte Parameter müssen in sehr engen Grenzen liegen.“ Diese „Feinabstimmungen“ beinhalten zum Beispiel: Die Sonne muss genau den richtigen Abstand zur Erde haben und das sehr exakt. Der Neigungswinkel der Erde beträgt 23 Grad – dadurch entstehen unsere Jahreszeiten. Und nicht zu vernachlässigen: Die Sonne liefert konstant immer dieselbe Energie.

 Doch damit sind wir längst nicht am Ende. Die Erde würde ins Trudeln und auf Abwege geraten, gäbe es nicht den Mond, der ihr zur Seite steht. Er ist ein hilfreiches Instrument, um die Bewegungen der Erde auszugleichen. Würde die Erde senkrecht zur Sonne stehen, gäbe es kaum Klimazonen, in denen sich die Vielfalt des Universums ausbreiten könnte. Vielfalt haben wir nur deshalb, weil alle Konstanten des Lebens so feststehen, wie sie eben stehen. Würde die Erde waagrecht zu ihrer Umlaufbahn stehen, so gäbe es nicht Tag und Nacht – die Temperaturen wären dann immer gleichförmig und so extrem, dass wir nicht überleben könnten. 

Wäre der Mond näher an der Erde, würde diese sich viel langsamer drehen, ein Tag dauert einen Monat. Und ganz krass: Sogar der Jupiter spielt eine Rolle für Gezeiten, Tag und Nacht und das obwohl er im Schnitt 770 Millionen Kilometer von der Erde entfernt ist. Er hält Himmelskörper von der Erde fern, da seine Masse so riesig groß ist (300 Mal so groß wie die der Erde), dass er wie ein „Gravitationsstaubsauer“ fungiert. Dort wird alle paar Minuten ein Komet einschlagen, weil die starke Anziehungskraft des Jupiters ihn zu sich reißt.

Es kommt noch dicker: Die Partikelstrahlung der Sonne ist tödlich für das Leben auf der Erde. Doch die besitzt ein Magnetfeld, die diese Teilchen zu den Polen ablenkt (zu sehen als Phänomen des Polarlichtes). Ebenfalls ist unsere Atmosphäre genau richtig beschaffen, sie enthält das exakte Gasgemisch, um optimal auf ihr Leben zu entfalten. Dies ermöglicht die Bildung von Ozon, ein wichtiges Schutzschild gegen die UV-Strahlung der Sonne. Diese Strahlung ist schädlich für Organismen und verursacht malignes bzw. entartetes Wachstum und DNA-Schädigung. Dennoch lässt genau diese Atmosphäre die richtigen schmalen Spalte im Spektrum der Strahlung durch, um die Pflanzen Fotosynthese betreiben zu lassen. Sie ist notwendig als wichtigster Energielieferant und für die CO₂-Bindung. Die Sonne hat genau in diesem Bereich der Strahlung ihr Maximum.

Und so geht es weiter: Die Schwerkraft ist eine sehr exakt zu bestimmende Kraft, deren Genauigkeit im Bereich von 1:10 hoch 60 (1 mit 60 Nullstellen) liegen muss. Würde sie um eine Stelle abweichen, dann würde sich das ganze Universum in falscher Geschwindigkeit ausdehnen. Ebenfalls entscheidend ist die Lage der Sonne innerhalb unserer Galaxie und deren Abstand wiederum zu anderen Galaxien, um Kollisionen zu vermeiden. Das Finetuning des Universums ist etwas einzigartig Spezielles.

Was wird von atheistischer Seite immer entgegengehalten? Man versucht, diese unendlich kleine Wahrscheinlichkeit der zufälligen Entstehung des Lebens einer unendlichen Zeit entgegenzusetzen und diese Wahrscheinlichkeit damit zu erhöhen. Dabei weist diese Feinabstimmung auf einen Feinabstimmer hin, der die regelhafte Ordnung, die Schönheit und Herrlichkeit des Universums erklärt. Das Staunen über die Natur und ihre Feinabstimmung endet nicht in einer Faszination für die Schöpfung, sondern mündet auch in die Erkenntnis, dass diese Schöpfung einen Urheber haben muss.  << 

 

Dass wir leben dürfen, ist nicht nur ein gewaltiges Zusammenspiel der Kräfte sondern ein täglich neu zu begreifendes Wunder. 

Die Betrachtung der obigen Bibelstellen macht uns dabei die Endlichkeit von allem was sichtbar ist, deutlich: Es ist ein Schöpfungsgeschenk, das wir auch nach der Vertreibung von Eden dankbar annehmen können, wohlwissend, dass am Ende des Heilsplans unserer Gottes auch das Ende von Sonne, Mond und Sternen gekommen ist. Ihr Auftrag ist erfüllt.  wg

 

Wenn Sie an dem gesamten Buch "36 Argumente für Gott" interessiert sind, finden Sie dies auf dem clv-Server der Christlichen Literatur-Verbreitung e.V.

 

 

 

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