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Hoffnungsträger sein (5/12)

"Hoffnung, die sich verzögert, ängstigt das Herz; wenn aber kommt, was man begehrt,

dann ist das wie der Baum des Lebens." Sprüche 13:12   

 

Es soll erwiesen sein, dass die, die mit Schmerzen im Herzen lange vergeblich auf etwas Bestimmtes warten, an der Seele erkranken können. Stellt sich doch irgendwann eine Verkrampftheit ein, eine Resignation, die zum Freudenkiller wird. Man schaut verstärkt auf die, die das haben, was man eigentlich selbst haben wollte.

In allen Lebensbereichen ist dieses ungesunde Phänomen, dass man auch mit „Neid“ beschreiben kann, zu finden. Im Beruf, in der Ausübung des Hobbys, in der Gemeinde, unter den (leiblichen) Geschwistern (wie auch bei Kain und Abel) … in der Partnersuche, beim Kinderwunsch, beim Ausscheiden aus dem Berufsleben ...

 

Ohne es studiert zu haben, wissen wir es alle: der innerliche Spasmus, etwas nicht zu haben und es scheinbar auch nicht zu bekommen, kann in seiner „Hoffnungslosigkeit“ bis in die Tiefen einer Depression hineinwuchern.

 Dabei endet so manche Suche nach einem Sinn tatsächlich im Leben!

Dann nämlich, wenn man spürt, dass über Umkehr, Vergebung und Neuanfang endlich Ruhe einkehrt und man sich sogar nicht nur über das, was man selbst erhielt, sondern auch, was der andere hat, von Herzen freuen kann. Und er stellt sich auch dann ein, wenn man im Glauben weiß: Jetzt habe ich den Baum des Lebens (V.12) gefunden, der mir die Frucht gibt, in Jesus alles zu haben, was ich benötige. Die bange Hoffnung auf wirkliches Leben ist zur festen Zuversicht geworden.  wg

 

Waldemar Grab schreibt in 12 kurzen Impulsen über die Grundlagen des Hoffnungsträgerseins, dies war Folge 5. 

 

 

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