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Back To The Roots

Ein Impuls aus dem Montagsbrief Nr. 771 vom 28.05.2018 / Kw 21

 

„Nach dem Wort des HERRN brachen die Israeliten auf,

und nach seinem Wort lagerten sie sich.“ 

4. Mose (Numeri) 9,18

 

Wenn´s doch nur so einfach wäre, oder?

Das Volk Israel scheint über die Jahre hinweg klug geworden zu sein. Oft genug haben sie gemurrt und sich gegen Moses aufgebäumt, oft genug sich gegen den Gott erhoben, der ihnen all ihre Eskapaden immer wieder vergeben hat. Das Volk, das wie die Nomaden durchs Land pilgerte, war über Jahrzehnte abhängig von Gottes Führung geworden und dieser versprach, sie mit einer Wolken- und Feuersäule zum Ziel zu bringen, wenn sie seinem Wort folgten. 

 

Ich dachte vorhin darüber nach, wie es unserem Missions- und Sozialwerk Hoffnungsträger e.V. in den vergangenen 12 Jahren erging:

Wir halfen Pastor Ishii in Tokyo nach dem Tsunami wieder seine Kirche zu errichten;

auf den Philippinen unterstützten wir die damalige Missionarin Barbara Maria Kitzmüller beim Neubau eines Bootshauses; waren mit der Zentralafrikamission, ZAM,  und To All Nations e.V. (T.A.N.) sechs Jahre auf Haiti. Unsere Missionsarbeit im Ausland haben wir übrigens im Jahr 2008 mit der Europa-Missionarin Elisabeth Stärkel in Marseille mit einer kleinen Aufbauhilfe für ein französisches Kinderheim in der Provence begonnen.

 

Wie hat uns GOTT doch all die Jahre getragen, bewahrt und vor allem geführt! Wir hatten zwar keine Wolken- oder Feuersäule, die er uns voraus schickte, aber seit Apostelgeschichte 2 können wir uns (Sie und wir) darauf verlassen, dass SEIN Geist zu unserem spricht. Daher dürfen wir in aller demütigen Dankbarkeit auf die letzten 12 Jahre zurückblicken.  Wir lernten, dass nicht wir mit unserem Glauben den Heiligen Geist besitzen, sondern dass ER UNS zunehmend in Besitz nehmen konnte!

Es waren immer Projekte mit einem temporären Auftrag und einer finanziellen Obergrenze. Ohne Ihre Unterstützung hätten wir dies alles niemals bewältigen können! Diejenigen, die unseren Montagsbrief bereits seit mindestens 2006 erhalten, waren von Anfang an dabei!

Immerhin war die Auslandsmission ein Bereich unseres Werkes, der nebenbei bewältigt werden musste, denn die hauptsächliche Arbeit galt von Anfang an mit vielen, vielen Veranstaltungen der Arbeit in unserem Land.

Seit 15 Monaten haben wir uns nun einmütig in Vorstand und Mitgliedschaft auf diese ersten Wurzeln konzentriert (Back To The Roots) um die großen, gesellschaftlichen Veränderungen in Deutschland sensibel zu erfassen. Wir berichteten bereits einige Male darüber.

 

Unter dem Begriff der „Inlandmission“ erreichen wir in Deutschland mittlerweile Menschen, die mit dem Namen Jesus noch nichts oder nur wenig anfangen können. Wir wollen ihre diesbezügliche Unkenntnis in die Erkenntnis der Wahrheit umwandeln, und dies geht nur über den Namen Jesus.

 

In großer Freude merken wir, wie Gott uns hier führt und uns Wege auftut, mit denen wir niemals gerechnet hätten. Grundvoraussetzung ist, den Blick nicht abzuwenden von IHM, dem Anfänger und Vollender unserer Arbeit, um seine Wünsche rechtzeitig zu erkennen und umzusetzen. Ohne Gott wäre dies ein rastloses Unterfangen.

 

Und ohne Euch alle, Ihr Brüder und Schwestern, die Ihr uns in dieser Arbeit treu zur Seite steht, wären unsere vielen >> unterschiedlichen Missionsformen sicher nicht möglich.

Daher vielen, vielen Dank!  

 

Waldemar Grab

 

 

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