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Vom Saulus zum Paulus ...

Montagsimpuls Nr. 764 vom 16. April 2018 Kw 16

 

>> „Es ist das Herz ein trotzig und verzagt Ding;

wer kann es ergründen?“ <<    Jeremia 17,9.10  

 

Als Stephanus in Apostelgeschichte 7 in seiner Todesstunde den Himmel offen sah, geschahen bei genauem Hinsehen drei wesentliche Dinge:

1. Er nahm in dieser schmerzvollen Phase die demütige Haltung Jesu ein, in dem er für seine Feinde betete: „HERR, rechne ihnen diese Sünde nicht an!“ (V.60);

vergleiche hierzu Lukas 23,34„Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“

 

2. Stephanus sah den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen.

Jesus selbst hatte in Lukas 22,69 gesagt, dass er „von nun an zur Rechten Gottes sitzen wird“.

Es gibt keine näheren Erläuterungen dazu, machen Sie sich selbst ein Bild zu diesem wunderbaren Akt

der Ehrerweisung.

 

3. In diesem, auch für Jesus, emotionalen Geschehen, das mich an die Ermordung seines Freundes Johannes (der Täufer) erinnerte (Matth. 14), setzt unser HERR den Gedanken um, einen Mann ins Visier zu nehmen, der zunächst nur am Rande erwähnt wird: Saulus von Tarsus

Jesus wird ihm später auf dem Weg nach Damaskus erscheinen und ihn danach zum Apostel berufen (Apostelgeschichte 9 / Galater 1).

 

Das, was Gott in Hesekiel 36,26, angekündigt hatte, setzte Jesus über 600 Jahre später an Paulus fort : „Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben.“  

 

Wenn Jesus Herzen verändert, verändern sich, wie bei Saulus, auch die Sichtweisen zur Welt,
in der wir leben. Weißt Du, wovon ich rede?   wg

 

 

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