57. Jako der Gideons in Stade

Auszug aus dem Grußwort / Zeugnis von Waldemar Grab

vor den Delegierten der 57. Gideons–Jahreskonferenz vom 10. bis 13.05.2018 (Abschrift)

 

>> ... Es ist schon erstaunlich, wie Gott Menschen manchmal auf Umwegen zum vorgesehenen Auftrag führt. Die Gideon-Bibel lag schon zu meinen Zeiten der "Kanzler Begleitung" in der Flugbereitschaft der Bundesregierung in allen Hotels, in denen wir residierten. Ich habe sie, wie soll ich sagen, ignoriert ... wie man Dinge halt ignoriert, die einen nicht interessieren.

 Aber ich erinnere mich auch - ich hatte gerade als "Showpianist" auf dem Traumschiff angeheuert - als ich für meine Swing-Combo auf der MS Deutschland ein "Beatles-Medley" arrangierte und unter anderem regelmäßig den Refrain ihres nicht so bekannten Songs 'Rocky Racoon', sang.

Wissen Sie, wie der letzte Refrain dieses Liedes lautet:

"Now Rocky Raccoon, he fell back in his room, 

only to find Gideon´s Bible. 

Gideon checked out and he left it no doubt, 

to help with good Rocky´s revival".

was frei übersetzt heißt:

"Und jetzt kam Rocky Raccoon zurück auf sein Zimmer,

wo er nur die Gideon-Bibel vorfand,

die Gideon wohl beim Auschecken liegen gelassen hatte,

um Rocky bei seinem 'Neubeginn' zu helfen."   

 

Ohne zu wissen, was ich da wirklich sang und welchen Hintergrund das ganze hat, war es einer dieser vielen kleinen, mir zu Tausenden im Leben gereichten Puzzleteile, die erst später, zusammengesetzt, als mein ganz persönliches Lebensbild sichtbar wurden. Obwohl der Ausstieg vom sogenannten "Traumschiff" schon fast 14 Jahre her ist, so ganz lässt sich die Vergangenheit nicht abstreifen. Wer weiß, was passiert wäre, wenn ich nicht im Jahr 2002 über das lange Lesen eines Gideon–Testamentes (von 2000 bis 2002) mit GOTT ins Reine gekommen wäre! 

Was wäre wenn ... - Der Gedanke ist spekulativ, doch aus der geistlichen Sicht kippt er eindeutig, man kann es drehen und wenden wie man will - ins Endgültige: Ich wäre nach meinem Tod rettungslos verloren und könnte meine Seele mit nichts zurückkaufen. 

Markus 8, 36 ff: "Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele? Oder was kann der Mensch geben, womit er seine Seele auslöse? Denn es wird geschehen, dass der Menschensohn kommt in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln, und dann wird er einem jeden vergelten nach seinem Tun... "

Die Entscheidung muss in diesem Leben fallen. Hinterher lässt es sich nicht mehr gut lamentieren. Das ist unmöglich.

Denkt mal an den Reichen Mann und den armen Lazarus; als sie beide starben hat Gott das gemacht, was er seit Bestehen der Welt, gesagt hat: Er trennt die Spreu vom Weizen. Glaubt an mich. Entscheidet Euch. Jetzt. Später ist es zu spät!

 

Gott ist nicht käuflich. Nicht mit Worten, nicht mit reichlich Trinkgeld, nicht mit guten Werken und nicht mit humanitären Spenden, sprich: den Dingen, die für den guten Heiden in mir, durchaus eine Rolle spielen können.

Für IHN gilt: "Gehöre ich zu ihm - oder gehöre ich nicht zu ihm. Erkenne ich seinen Sohn Jesus Christus als HERRN an, oder tue ich das nicht."  Und diese Beziehung zu Christus, die belohnt er. - Doch bis ich das begriffen hatte, vergingen ganze 46 Jahre meines Lebens, Säuglingsalter inbegriffen ... <<

 

 

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