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Gottes Güte - freundlich und nachsichtig

Der Montagsimpuls Nr. 765 vom 23.04.2018 Kw 17
 

>> „HERR, Deine Güte reicht, so weit der Himmel ist, 

und deine Wahrheit, so weit die Wolken gehen.“ Psalm 36,6 <<

 

Die Nächte, an denen ich mich nachts stundenlang auf dem Oberdeck der MS Deutschland aufgehalten habe, sind rückwirkend kaum zählbar. Waren es tausend, oder noch mal soviel? Dieser Blick in den klaren Sternenhimmel, auf der großen Plattform der Ozeane, der war nicht mit Geld aufzuwiegen.
Auch als ich noch keine Entscheidung für ein Leben mit Jesus getroffen hatte, war das ein unglaublich beeindruckendes Erlebnis und man konnte nicht ablassen vom Sterne gucken und zählen, vom Wundern und vom Hinterfragen.

Wenn ich heute die Übersetzung des Wortes Güte mit einer ´freundlichen und nachsichtigen Einstellung mir gegenüber´ gelten lasse und sie mit dem nicht enden wollenden Sternenhimmel gleichsetze, dann kann ich sagen: Ja, das stimmt. Gottes nachsichtige und vergebende Einstellung mir gegenüber hat tatsächlich eine Unendlichkeit in sich. Wie oft hat ER mir meine Hand gereicht, immer wieder neu gesagt: Komm, es geht weiter. Ich vergebe Dir. Wie oft hat ER mir Kraft geschenkt, immer wieder den gleichen Elan, wie beim ersten Tag. Und wie oft hat SEIN Geist mir bei Fragen gezeigt, wo die Wahrheit liegt, vergleichbar mit den unendlichen Wolkenumrundungen, die David in unserem Psalm bedichtet. 
Da singe ich gerne mit, wenn er den Höhepunkt seines Psalms zitiert: 

„Wie köstlich ist diese Güte, dass wir Menschenkinder unter dem Schatten Deiner Flügel Zuflucht finden können ...

denn bei Dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht!“ (V.8.10.).    wg

 

 

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