Sei ruich Waldemar Grab

"Sei ruich Waldemar Grab" - schrieb mir die 6-jährige Esther während des Konzertes auf ein Stück Papier. Mal abgesehen von ihrer tatsächlichen Lärmempfindlichkeit (Hyperakusis), musste ich am Abend in meinem Hotelbett darüber nachdenken.

Wie sehr prophetisch doch dieser Satz in mein Leben spricht.

Wann, wenn nicht jetzt ruhig sein! Die Aktivitäten und Dienste in meinem wunderbaren Beruf fordern mich ganz. Streß zwar ja, aber irgendwie nicht negativ, er ist keine innerliche Belastung. Und doch: Ich weiß genau, dass ich auch meine Zeit vor Gott brauche um zu hören, was er zu sagen hat. "...da ist Lärm hinderlich", habe ich es in diesem Zusammenhang in meinem Lied über den Psalm 139 beschrieben.

"Befiel dem HERRN deine Wege" (David) und "Befiel dem HERRN deine Werke" (Salomo) sind das eine - aber "sei ruich Waldemar Grab" ist das andere. Ruhig sein um hören zu können. Ruhig sein um wieder die Sinne zu schärfen nach den Dingen, die sich im unsichtbaren Bereich zwischen Himmel und Erde befinden. Ruhig sein - damit Gott sprechen kann.

So gesehen, will ich, nein muss ich dem Rat von Ester gerne nachkommen.

Aber danach, - danach werde ich wieder singen und spielen. Für IHN. wg

Kommentare: 1 (Diskussion geschlossen)
  • #1

    Katie Zipp (Donnerstag, 09 Februar 2017 20:26)


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