Treffen sich drei Beter ...

Eine nicht ganz unkomplizierte Darstellung

Fotos: HTR-Lizenzen für: AdobeStock_Nr. 76042678; Nr. 36985114; Nr. 33449753 (v.l.n.r.). 

Eine Jude und ein Moslem beratschlagen, was sie für den Frieden tun können und nehmen Kontakt zu einem Christen auf, der sie in sein Haus einlädt. Sie wollen mit ihm gemeinsam vor den "HERRN der Geschichte" treten und beten.

Der Jude betet mit dem Namen ELOHIM und spricht damit JHWH, den Gott Israels in seiner Eigenschaft als Schöpfer der Welt an.

Der Christ betet zu Jesus Christus, den Sohn Gottes. Er glaubt der biblischen Botschaft von Kreuzigung und Auferstehung sowie der Vergebung der Sünden.

Der Moslem betet zu ALLAH. Für ihn ist dies der arabische Eigenname für "Den einen GOTT". Der Beter weiß, dass auch arabische Juden und Christen dies als Gottesbezeichnung benutzen.

 

Zwischenbemerkung: 

Vor ein paar Tagen klingelte es an der Tür unseres ehrwürdigen, alten Pfarrhauses. Ein Dorfbewohner trat ein und wollte den Herrn Pfarrer sprechen. Doch der wohnt seit ein paar Jahren schon nicht mehr hier. Ich stellte mich vor und bat den Gast herein. Es stellte sich rasch heraus, dass er vom Glauben nicht wirklich was wissen wollte. "Das war schon immer so...", meinte er, fast als Entschuldigung, "...damit können wir nichts anfangen."

Und jetzt kommts: "... und da dachte ich, dass Sie ... also ich meine der Herr Pfarrer, für die Krankheit meiner Frau beten könnte...".  "Das will ich gerne tun", antwortete ich und nach einem längeren Gespräch tat ich das dann auch. Es trägt Früchte. Einmal im Monat kommt er auf einen Kaffee vorbei und wir reden. Über die kleine Welt im Dorf und die große im Fernseher. Und über Gott und Gottes Sohn. 

 

Doch nun zurück, zu den obigen drei Betern:  

Wessen Gebet wird denn nun von GOTT erhört? Alle drei? Nur zwei? Oder gar nur eins?

Und was passiert, wenn der Jude und der Moslem ihre Gebete mit ins Haus des Christen bringen und dieser seinen Gebetswunsch nach Frieden - zusammen mit dem Wunsch der beiden anderen - vor Jesus bringt?

 

Ist das Gebet eines "Gerechten" groß genug, dass in diesem auch die echten Wünsche derer vereint werden können, die die TRINITÄT des Schöpfers ablehnen?

Wenn dieser die Mittlerfunktion Jesu anerkennt und ihn als Herrn für sein Leben angenommen hat, dann ist die Antwort eindeutig ja.  wg

 
"So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen tue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen,  für die Könige und für alle Obrigkeit, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Frömmigkeit und Ehrbarkeit.  Dies ist gut und wohlgefällig vor Gott, unserm Heiland,  welcher will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus, der sich selbst gegeben hat für alle zur Erlösung..."   1. Timotheus 2,5

 

 

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